Sonntag, 6. September 2009

Bei sieben wärs beinahe geblieben.

Hier twee alinea's die ik alebij de moeite van een Panoramabeeld waard vindt.
Ik kan gewoon niet kiezen. Dus ik zie nu wat in de uitvoering beter lukkt.

Schließlich gelangte Momo zu einem einem leeren Platz. Es war keiner von den schönen Plätzen, auf denen Baum oder Brunnen stehen sondern einfach eine weite leere Fläche. Nur am Rande hoben sich dunkel die Umrisse der Häuser gegen den nächtlichen Himmel ab. Momo überquerte den Platz. Als sie eben dessen Mitte erreicht hatte begann ziemlich in der Nähe eine Turmuhr zu schlagen. Sie schlug viele Male, also war es vielleicht schon Mitternacht. Wenn der graue Herr jetzt im Amphietheater auf sie wartete, dachte Momo, dann konnte sie unmöglich noch rechtzeitig hinkommen. Er würde unverrichteterdinge wieder fortgehen. Die Möglichkeit ihren Freunden zu helfen würde vorüber sein-vielleicht ein für allemal! Momo biß sich auf die Faust. Was konnte sie jetzt noch tun? Sie wusste sich keinen Rat. „Hier bin ich!“ rief sie so laut sie konnte in die Dunkelheit hinein.

-Momo, Kapitel17- (Michael Ende)

Aber wie sonderbar sah diese Stadt nun aus! Auf den Fahrbahnen standen die Autos Reihe neben Reihe, hinter den Steuerrädern saßen bewegungslos die Fahrer, die Hände an der Schaltung oder der Hupe, Radfahrer die den Arm ausgestreckt hielten, um zu zeigen das sie abbiegen wollten, und auf den Gehsteigen all die Fußgänger, Männer, Frauen, Kinderm Hunde und Katzen vollkommen regungslos und starr, sogar der Rauch aus den Auspuffrohren. Auf den Straßenkreuzungen waren die Verkehrspolizisten, ihre Trillerpfeife im Mund, mitten im Winken stehen geblieben. Ein Schwarm Tauben schwebte über einen Platz unbeweglich in der Luft. Das Wasser der Springbrunnen sah aus wie Eis. Blätter die von Bäumen fielen lagen regungslos in der Luft. Und ein kleiner Hund, der gerade sein Bein an einem Lichtmast hob, stand als wäre er ausgestopft.
Mitten durch diese Stadt, die leblos war wie eine Fotografie rannten und jagten die grauen Herren.Und Momo immer hinterdrein, doch immer vorsichtig darauf bedacht, von Zeit-dieben nicht bemerkt zu werden.

-"Momo" Kapitel 20- (Michael Ende)

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